54-74-90-14: Erkenntnisse vom 28.6.2013: Gewinnt Südamerika?

 Spiel 49: Brasilien – Chile 1:1 n.V. (3:2 im Elfmeterschießen)

Spiel 50 : Kolumbien – Uruguay 2:0

 Von 16 Mannschaften des Viertelfinales kommen 5 aus Südamerika, 3 aus Mittel-/Nordamerika, 6 aus Europa und 2 aus Afrika. Das heißt, gescheitert sind 7 aus Europa, 3 aus Afrika, 4 aus Asien/Australien, sowie je eine aus Mittel- und Südamerika. Während also mehr als 50% der Europäer die Rückreise antreten dürfen (leider nicht mehr, wie 1930, mit dem Schiff), gehen über 80% der Südamerikaner in die K.o.-Runden. Es scheint also doch was dran zu sein an der alten Regel, dass in Südamerika nur die Südamerikaner…

Aber abgerechnet wird bekanntlich zum Schluss und nach Spiel 50 hat sich die südamerikanische Streitmacht zwangsläufig schon fast halbiert. Wenn man die bisherigen Leistungen betrachtet, würde man am ehesten noch Kolumbien den ganz großen Wurf zutrauen, denn was Brasilien gegen Chile gebracht hat, war nicht berauschend. Vor allem Neymar war in der zweiten Halbzeit kaum noch im Spiel und ohne Neymar wird Brasilien nicht Weltmeister, ähnlich wie Argentinien ohne Messi keine Chancen hat.

Im Ernst: Wettet wirklich jemand auf Kolumbien? Eher sollten doch die Europäer wie Holland, Frankreich oder Deutschland zum Zuge kommen. Es sei denn, Algerien baut seine makellose Länderspielbilanz gegen Deutschland aus und schafft den dritten Sieg im dritten Spiel. Ist das möglich? Wenn die deutschen Spieler nur eine Spur Überheblichkeit an den Tag legen, ist trotz des Ramadans alles möglich…

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 27.6.2014: Die Weltmeisterschaft und die Sommerferien

 Es ist wie mit den Sommerferien: Man genießt sie, weiß aber insgeheim, obwohl man es gar nicht wissen will, dass es nicht ewig so weiter geht. 48 von 64 Spielen sind in Brasilien gespielt und es gab schon Weltmeisterschaften, bei denen ich mich öfter gelangweilt habe. Jetzt heißt es, die verbleibenden 16 Spiele zu genießen, obwohl man sich schon ein bisschen vor den Tagen fürchtet, an denen man nicht mehrere Spiele sehen muss und die Abende öde und leer sind. Es ist an der Zeit, sich auf ein mögliches Unentschieden zu freuen (Verlängerung, Elfmeterschießen, zusammenbrechende erwachsene Männer…), den Spielplan zu studieren (wer muss verlieren, damit Deutschland nicht gegen diesen oder jenen Gegner spielt?), zu hoffen, dass Mexiko mit Wundertorwart Ochoa die Niederländer aus dem Wettbewerb wirft, kurz und gut, es ist alles viel klarer und einfacher, als in der Vorrunde!

 Rainer Holzschuh, Kicker-Herausgeber und n-tv-Experte, unterschätzt die Algerier gnadenlos, indem er einen problemlosen und deutlichen Sieg im Achtelfinale vorhersagt, warnt aber gleichzeitig davor, dass man die Algerier nicht unterschätzen darf! Hoffentlich sehen die Spieler solchen Unsinn nicht.

 P.S.: Wir Deutschen sind mal wieder benachteiligt: In der Türkei gibt es 13 Wochen Sommerferien, in Finnland 10 und in Frankreich und Österreich immerhin noch neun (in Bulgarien bei Erstklässlern 16 Wochen, die dürfen noch spielen). Wenn es einen Zusammenhang zwischen der Ferienlänge und der Fußballqualität geben sollte, ist es ein Wunder, dass sich Frankreich überhaupt qualifiziert hat. Gegen Nigeria sollte im Achtelfinale wirklich Schluss sein…

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 26.6.2014: Jogi und die Wüstenfüchse

 Nun also doch: 32 Jahre nach 1982 wollen die Algerier, Leidtragende der Schande von Gijon, Revanche, wenn nicht sogar Rache üben, für das damalige Ausscheiden in der Vorrunde. Jogi Löw tut gut daran, die Algerier, die sich ja selbst die „Wüstenfüchse“ nennen, ernst zu nehmen und nicht, wie einstmals Jupp Derwall, großspurig anzukündigen, nach Hause zu laufen, falls man Algerien nicht schlagen werde. Deutschland verlor damals 1:2 und es war keine Gurkentruppe, die für Deutschland antrat: Es spielten u.a. Kaltz, Stielike, Briegel, Breitner, Magath, Fischer, Rummenigge, Hrubesch, Littbarski! Derwall brach sein Wort und lief  nicht. Abgesehen davon, dass Löw schwimmen müsste, ist er wahrscheinlich zu klug, um sich zu einer derartigen Aussage hinreißen zu lassen.

Was charakterisiert den Wüstenfuchs und somit den algerischen Fußballer? Er ist klein, ein Allesfresser (russische Bären, koreanische Tiger, jetzt deutsche Adler?), hat 42 Zähne (Beißattacken wie von Suarez sind aber nicht zu vermuten), ist verspielt und meidet die Hitze des Tages ( da das Spiel um 17 Uhr Ortszeit im kühlen Porto Alegre stattfindet, hat er hier sicher keine Nachteile).

Deutschland ist am Montag Favorit und bei richtiger Einstellung der Mannschaft müsste ein Sieg, und sei es im Elfmeterschießen, möglich sein. Sicher ist er aber keinesfalls, es gibt keine kleinen Mannschaften mehr und die Algerier pinnen bestimmt Zeitungsartikel von 1982 an die Kabinenwand…

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 25.6.2014: Zwei kleine Italiener…

 Spiel 39: Italien – Uruguay 0:1

 Das war ja zu erwarten: Zwei Mannschaften, die sich nichts schenken und selten ein mögliches oder unmögliches Foul beim Zweikampf auslassen würden. Dass Balotelli nach seinem zugegebenermaßen artistischen Hochsprung, bei dem er dem Gegenspieler sein Knie gegen den Kopf rammte, noch weiterspielen durfte, ist nur so zu erklären, dass der Schiedsrichter gerade mit seiner Sprühflasche beschäftigt oder aus anderen Gründen abgelenkt war. Wenn er Balotellis Aktion gesehen hätte, wäre Rot alternativlos gewesen. Dagegen hätte bei Marchisios Tritt gegen das Knie des Gegners eine gelbe Karte ausgereicht, wenn der Schiedsrichter die Aktion als Foul gewertet hätte. Da der Ball aber am Boden lag, der Tritt jedoch 50 cm darüber gesetzt wurde, wertete der Schiri dies als Tätlichkeit. Kann man machen! Weil schließlich Suarez’ Beißangriff gegen Chiellini, einer Einlage, wie wir sie sonst nur in der wesensverwandten Sportart Boxen erleben, ohne Folgen blieb, konnte Uruguay die Überzahl ohne Hektik ausnutzen, um das 1:0, wenn auch per Rücken nach Standard, zu erzielen. Das wütende Anrennen unserer Freunde südlich der Alpen wurde nicht belohnt. Zweieinhalb Wochen länger Urlaub als geplant ist aber auch nicht zu verachten!

P.S.: In der Pizzeria, in der wir das Spiel verfolgten, weinte am Ende, entgegen meiner Prognose, niemand. Die Emotionen der Italiener sind auch nicht mehr, was sie mal waren…

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 24.6.2014: Die Konferenz und das glückliche Händchen

Spiel 33 Kamerun – Brasilien 1:4

Spiel 34 Kroatien – Mexiko 1:3

Seit der Schande von Gijon werden die letzten Gruppenspiele immer zeitgleich ausgetragen, um Manipulationsvorwürfen von vorneherein den Wind aus den Segeln zu nehmen. Abgesehen davon, dass totale Gerechtigkeit auch auf diese Weise nicht herzustellen ist (ein Spiel kann durch – auch willkürlich herbeigeführte – Unterbrechungen mehrere Minuten länger laufen als das andere), kann der WM-Nerd deshalb nur durch Tricks und Kniffe alle Spiele sehen. Z.B., das scheinbar oder wirklich weniger wichtige Spiel auf 1Festival direkt sehen und sich im Anschluss das per Festplattenrekorder aufgezeichnete Spiel reinziehen. Mit Rücksicht auf diese Personengruppe gibt es wohl jetzt zwei Stunden Pause zwischen den Spielen. Aber leider ist das zweite Spiel nicht mehr vollständig, da ja mehrmals zum anderen, schon gesehenen Match, geschaltet wird. Nun gut, dann kann man’s auch gleich sein lassen und sieht sich die Konferenz an. In beiden Spielen fielen zusammen neun Tore. Beim geschickten Hin- und Herschalten schaffte es der glückliche Regisseur durch großartiges fußballerisches Einfühlungsvermögen stets in dem Moment umzuschalten, wenn eine Mannschaft drauf und dran war, ein Tor zu erzielen. Durch diese Meisterleistung an Weitsicht wurden genau drei von neun Toren live eingefangen (also nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung weniger, als wenn man einem Schimpansen den Knopfdruck gestattet hätte), der Rest nach hektischem Reporterschrei „Tor in …“ als Konserve geliefert. Immerhin spart man auf diese Weise Zeit und kann langsam „abtrainieren“, um sich seelisch und körperlich auf den ersten WM-freien Tag am Freitag vorzubereiten…

Das Spiel Italien – Uruguay sehen wir uns beim Italiener an. Aus taktischen Gründen (Deutschland verliert immer gegen Italien, gewinnt immer gegen die Urus) sind wir für Uruguay, obwohl Troches Ohrfeige gegen Uwe Seeler noch nicht vergessen ist! Außerdem möchten wir gerne mal wieder erwachsene Männer richtig schön weinen sehen…

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 23.6.2014: Die Schande von Recife

Spiel 30: USA – Portugal 2:2

 Bei der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien musste Deutschland im letzten Vorrundenspiel gegen Österreich 1:0 oder höher gewinnen, um in die zweite Runde einzuziehen. Bei einem österreichischen Sieg oder einem Unentschieden wäre Deutschland nach Hause gefahren. Bei einem höheren Sieg als 1:0 wiederum wären die Österreicher auf der Strecke geblieben. Algerien wäre jeweils weitergekommen. Nach 20 Minuten erzielte Horst Hrubesch das 1:0. Nun hätte man ja erwarten können, dass sich Deutschland für Cordoba, wo die Österreicher vier Jahre zuvor ihren historischen 3:2-Sieg feierten und Deutschland das Spiel um den 3. Platz versauten, rächen würde. Nichts da! Blut ist eben dicker als Trinkwasser. Nach dem 1:0 stellten beide Mannschaften das Spielen ein und schoben sich 70 Minuten die Bälle zweikampflos zu: Die Schande von Gijon.

Die Konstellation ist nach dem 2:2 der USA gegen Portugal identisch: Bei einem Unentschieden beim Spiel am 26.6. in Recife sind die USA und Deutschland in jedem Falle weiter, Portugal und Ghana hätten das Nachsehen. Es bietet sich also an, auch ohne telefonische Absprache zwischen den Ex-Bundestrainern Vogts und Klinsmann mit Löw, es sich im Mittelkreis bequem zu machen (Liegestühle verbietet leider das Reglement) und den einen oder anderen Caipirinha zu schlürfen. In 90 Minuten (plus jeweils 5 Minuten Nachspielzeit wegen Spielverzögerung) könnte man zwei bis drei dieser Getränke schaffen. Ob das Regelwerk einen Spielabbruch oder die Disqualifikation beider Mannschaften hergibt, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich trauen sich die Weicheier in vorauseilendem Gehorsam nicht und werden so tun, als wenn sie Fußball spielen würden. Aber auf ein Unentschieden kann man im Wettbüro schon ein mittleres Monatsgehalt einsetzen…

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 22.6.2014: Ronaldo und der Fußballgott

Spiel 29: Deutschland – Ghana 2:2

Der Brasilianer Ronaldo, mit 15 Treffern der bisherige Torschützenkönig aller Weltmeisterschaften, hat den Fußballgott (oder den richtigen Gott, wenn das zwei verschiedene Götter sein sollten) gebeten, ihm seien Rekord zu lassen und Miroslav Klose am Erzielen eines weiteren Tores zu hindern. Kaum war Klose gegen Ghana auf dem Platz, erzielte er aus Abstauberposition das 2:2, versuchte seien Salto, was ihm nicht ganz gelang und hatte plötzlich den Torrekord eingestellt: 15 Tore, wie Ronaldo und ein Tor mehr als kleines, dickes Müller. Entweder hat Gott Ronaldo nicht gehört, weil er gerade anderes zu tun hatte oder er wollte Ronaldo mit Kloses Tor bestrafen, weil es äußerst unchristlich ist, einem anderen um des eigenen Vorteils willen die Pest an den Leib zu wünschen.

P.S.: Hoffentlich betet Ronaldo vor dem Spiel Deutschland – USA nochmals intensiv, dass Klose nicht sein 16. Weltmeisterschaftstor schießt…

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 21.6.2014: Nationalhymnen bitte nicht wörtlich nehmen

Spiel 25: Schweiz – Frankreich 2:5

Irgendetwas scheint Herr Debuchy missverstanden zu haben. Zwar heißt es in seiner schönen Nationalhymne:“… Marschieren wir, marschieren wir! Bis unreines Blut unserer Äcker Furchen tränkt!“, aber erstens ist der Acker im Stadion von Salvador meines Wissens kein exterritoriales Gebiet oder französisches Überseedepartement, zweitens ist unbekannt, ob in Steve von Bergens Adern unreines Blut fließt, bzw., was unreines Blut überhaupt ist (alles unfranzösische?) und drittens geht es in Brasilien derzeit um Fußball und nicht um Revolution oder Krieg! Insofern war es nicht unbedingt nötig, den Schweizer Abwehrchef mit einem Tritt ins Gesicht zum Bluttränken des Stadionrasens zu veranlassen. Dass Debuchy für seine Körperverletzung (wenn nicht absichtlich, war sie doch zumindest grob fahrlässig) nicht mal eine gelbe Karte erhielt, setzt nur die Kette unglaublicher Schiedsrichter-Fehlleistungen fort.

P.S.: Dass der arme Steve von Bergen, einstmals unter Favre drei Jahre in Diensten von Hertha BSC als allenfalls mittelmäßiger Bundesligaspieler bekannt (nachdem er kurz hintereinander zwei Handelfmeter verursacht hatte, brachte ihm Favre übrigens das heute oft gesehene Hände-auf-den-Rücken-nehmen bei Flanken bei), der unersetzbare Abwehrchef der Schweizer Nationalmannschaft sein soll, spricht Bände über die Qualität ihrer Defensive. Fabian Lustenberger wäre eine Klasse besser, wenn er sich denn nicht verletzt hätte…

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 20.6.2014: England genau so gut, wie Spanien!

 Spiel 23: Uruguay – England 2:1

Spiel 24: Italien – Costa Rica 0:1

 Meistens bin ich nicht traurig, wenn die oftmals Häme und Ironie über alles unenglische (und besonders gegen alles, was deutsch sein könnte) absondernden englischen Freunde im Elfmeterschießen bei großen Turnieren scheitern, vorzugsweise an Deutschland. Diesmal tun sie mir aber schon ein bisschen leid. Nicht, weil sie besonders gut gespielt hätten oder weil sie erstmals seit 56 Jahren (also 1958!) nach der Vorrunde einer WM nach Hause fahren müssen. Nein: Sondern weil sie nach ihrer Niederlage gegen Uruguay für 24 Stunden die irrwitzige Hoffnung hatten, die Italiener würden ihnen durch zwei Siege noch ein Hintertürchen ins Achtelfinale öffnen (Gary Lineker, der Fußballphilosoph, entblödete sich nicht, in einem italienischen Trikot im Fernsehstudio aufzutauchen). Einen größeren Fehler kann man gar nicht machen. Italien wird sich auch so noch in die K.o.-Runde mogeln, aber an andere denken? Da ist der italienische Fußballer doch Minimalist und Egoist und zerstört die englischen Hoffnungen schon im ersten Spiel. Anders die Spanier 1982. Nach der Niederlage gegen Deutschland in der zweiten Finalrunde konnten sie nicht mehr ins Halbfinale einziehen. Trotzdem haben sie nach aufopferungsvollem Kampf den Engländern ein 0:0 abgetrotzt und ihren deutschen Besiegern den späteren Einzug ins Finale ermöglicht. Chapeau nachträglich…  

54-74-90-14: Erkenntnisse vom 19.6.2014: Groß gegen Gernegroß

 Spiel 20: Australien – Niederlande 2:3

 Holland ist 41.000 Quadratkilometer groß und hat 17 Millionen Einwohner. Australien dagegen ist 7,7 Millionen qkm groß und hat 23 Millionen Einwohner. Was sagt uns das über die Art Fußball zu spielen? Der Holländer hat wenig Platz zuhause, muss also den Ball eng am Fuß führen, auf knappstem Raum dribbeln und den Abschluss suchen, bevor eine Fensterscheibe kaputt ist. Der Australier hingegen muss mit langen Bällen arbeiten und viel laufen, ist das nächste Tor doch eventuell 1300 km entfernt. Wenn zwischendurch ein Kampfkänguru den Weg kreuzt, muss es beiseite gegrätscht werden. Nicht lange aufhalten, wenn man vor dem Dunkelwerden noch ein paar Bier trinken möchte.

Und genau so spielten sie: Die Holländer dachten die ganze Zeit daran, wie schön es sein wird, endlich den Pokal in den Händen zu halten und die Australier kämpften und arbeiteten, weil ein Australier immer versucht auch die kleinste Chance zu wahren. Aber wie schon 2006, als Australien im Achtelfinale von Kaiserslautern an einem Nicht-Elfmeter gegen Italien scheiterte, gewann auch hier nicht die bessere, sondern die glücklichere Elf: Das holländische Tor war leer und verlassen und trotzdem ging der Ball nicht rein und im Gegenzug rutschte dem australischen Torwart ein haltbarer Fernschuss über die Hände. Fußball kann so ungerecht sein. Aber: Dank an die Australier für ein denkwürdiges Spiel!